Alpines Segelfluglager Ambri
09.04.12 - 21.04.12
  Airport Ambrì  - "Wie der Bauer zu seinem Charme kam"

Insider-Infos: unbezahlbar - AIP: Alles Ist Papier

Der ehemalige Militärflugplatz Ambrì ist heute im Eigentum des Gemeindeverbandes Airolo-Quinto. Die Benutzung der gesamten Fläche von Piste, Hangars, Parking, Taxiway, Intersections etc. ist heute sehr seltsam und selten sogar aviatisch genutzt. Trotzdem behaupten sich noch Motorflug, Helicopter-Betrieb, Segelflug-Gruppe und auch der SFVS mit dem Segelfluglager Ambrì auf dem Platz, wo wir während des Lagers eine eigene Infra aufbauen.

HCAP Hockey Club Ambri-Piotta benutzt den unteren Teil des Flugplatzes trotz Flugbetrieb als wilden Parkplatz während eines Matches. Die Fans reisen halt schon oft etwas "benebelt" an. Das kann sehr gefährlich werden und fordert die schnelle Überlegungskunst des Piloten. Da dies während des Lagers aber bekannt ist, kann es von uns vorher geregelt werden.

Quer über die Piste führt eine öffentliche Strasse, die mit der elektrischen Barriere im Anflug oder vor Starts zu schliessen ist. Die Tessiner Bevölkerung hat eine etwas sonderbare Auffassungsgabe. Sie schauen eigentlich nur auf diese Barriere und nie in den Anflugraum. Sie können dies ja auch nicht wissen, da sie keine Piloten sind. Dennoch bedienen sich die Leute gewissen nicht existierenden Sonderrechten, zBsp. betreten der Piste als Spaziergang mit Kindern und Hund, Befahren der Piste als Abkürzung trotz Umweg, da man statt mit 50 km/h mit 150 fahren kann. Nur mit unserer Vorsicht und Absperrmassnahmen können wir Unfälle vermeiden.

Trotz verkürzter Piste wegen versetzter Landeschwelle auf 1'330 m können wir im Lager für den Segelflugbetrieb die ganze Pistenlänge von fast 2'000 m benutzen. Das hat zwar Vorteile beim Start, vereinfacht aber die lange Abendlandung nicht unbedingt.

Verschiedene Bauern pflegen die anliegenden Grasflächen. Leider pflegt aber einer davon nicht sein Gras, sondern seinen schmeichelnden Charme eines Caterpillar im Umgang mit Benutzern des Flugplatzes. Deshalb gilt es, die entsprechenden Grasflächen strickte nicht zu betreten oder mit Flugzeugen zu belegen. Plastik gehört nicht ins Gras!

AIP
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